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Gut besuchter November-Höck des Vereins Bergrennen Steckborn

80 Jahre Automobilgeschichte am Beispiel des Maserati 8CM 3015 von 1933


Karl Hasler am Steuer seines Maserati 3015 mit Buchautor Bernhard Brägger und ihrem gemeinsamen bibliophilen Meisterwerk.
 

Der November-Höck der Freunde des Bergrennens Steckborn-Eichhölzli stand ganz im Zeichen der faszinierenden Geschichte des Maserati-Rennwagens 3015 von 1933 – und damit natürlich auch in engem Zusammenhang mit dem im September 2015 erfolgreich durchgeführten Steckborner Bergrennen. Als Gäste von Rolf Rast in den Räumlichkeiten der Carrosserie Winiger AG wurden die Vereinsmitglieder nicht nur erstklassig bewirtet, sondern konnten auch den Maserati 3015 in Ruhe begutachten.

Besagter Maserati 8CM (8 Zylinder Monoposto) ist mit seinem Besitzer Kurt Hasler aus Amriswil bereits zum zweiten Mal am Bergrennen dabei gewesen, doch auch sonst wird dieses Fahrzeug regelmässig rennmässig bewegt – vom Nürburgring bis zum Grossglockner – so wie es seiner ursprünglichen Bestimmung entspricht.

Die einem Krimi gleichende Geschichte dieses Autos ist vom Fachautor Bernhard Brägger, zusammen mit Kurt Hasler, minutiös recherchiert und schliesslich in ein Buch umgesetzt worden, das unter Kennern als automobilhistorische Perle gilt. Die NZZ hat dazu geschrieben: „Was das Buch Bräggers über so manche Autobücher heraushebt, ist dessen Gabe, diesen einen bestimmten Wagen in den historischen Kontext einzubetten. So erfahren wir etwas über den Vorläufer des Jetset-Lebens in den dreissiger Jahren, den aufkommenden Nationalsozialismus, die Pfeilkreuzler-Bewegung in Ungarn, den kommunistischen Putsch und den darauf folgenden Volksaufstand...Brägger geht auch auf die Restaurierung des Maserati 3015 ein, nicht nur in Bildern, sondern auch durch die Auflistung der Experten, die hauptsächlich in der Schweiz (und speziell auch im Thurgau) daran gearbeitet haben.“

Es lohnt sich für wirklich Interessierte also auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen und zu geniessen.

Vereinspräsident Claude Schönherr und OK-Präsident Kurt Krucker wiesen im Rückblick auf das heurige Bergrennen darauf hin, dass alle Mitglieder, das OK und die zahlreichen freiwilligen Helfer auf einen gelungenen Anlass stolz sein dürfen. Wenn auch nicht alle der geschätzten 7'000 Zuschauer mit dem Erwerb eines Tickets zum finanziellen Erfolg beigetragen haben, so ist doch insgesamt durchaus auch ein finanzieller Erfolg auszuweisen. Ob eine Neuauflage des Bergrennens in einigen Jahren geplant werden soll, das werden die Vereinsmitglieder an ihrer Jahresversammlung entscheiden.


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